
Ein neues Grätzl mit vielen Möglichkeiten
Der Kenyon-Pavillon soll einen modernen Veranstaltungssaal beherbergen, der Karl-Ludwig-Pavillon einen Kindergarten und einen Pensionistenclub. Dazu gesellen sich eine Volkshochschule, Lokale, Geschäfte, Pop-up-Stores u. v. m.
„So ein Projekt hat man nicht oft im Leben – diese Herausforderung macht Spaß”, betont Bauleiter Markus Angelmayer-Leiner. Auftraggeber gibt es zwei, die gemeinnützigen Bauträger WBV-GPA und Sozialbau AG, darüber hinaus gibt es zwei Architekturbüros. „Da ist gute Abstimmung und Kommunikation gefragt“, weiß Bauleiter-Kollege Wolfgang Raschbach.
Geschützte Tiere
Ende November soll jedenfalls das Projekt pünktlich übergeben werden. Das hängt nicht nur vom Know-how und Engagement der Swietelskys vor Ort ab, die schaffen das schon, sondern auch vom good will der dortigen Mauerseglerpopulation. Denn sie sind es – neben den geschützten Fledermäusen, den beiden Architekten und den beiden Bauherren –, die im Mittelpunkt dieses komplexen Bauprojektes stehen.
Der Mauersegler (latein. Apus apus) ist in Wien streng geschützt. Er nistet u. a. auch an den Fassaden der alten Pavillons von Sophie 7. Eine eigene Vogelbeauftragte der MA 22 der Stadt Wien kontrolliert den Schutz der gefiederten Tiere während der gesamten Bauphase.







