
Entlang der Glan wurden insgesamt 35 Liegenschaften in der Marktgemeinde Maria Saal sowie in Klagenfurt am Wörthersee gegen ein HQ100-Ereignis geschützt. Kernstück der Umsetzung ist eine 1,40 km lange Sichtbetonmauer, ergänzt durch gezielte Maßnahmen an sieben maßgeblichen Stellen, an denen Grundstücke wieder „rückgewonnen“ bzw. gesichert werden konnten.
Eine besondere Herausforderung stellten dabei der Grundwasserstand in Flussnähe sowie die Entfernung und der Ersatz einer 250 m langen DN-500-Asbestzement-Wasserleitung dar. Diese Leitung ist eine von drei Hauptversorgungsleitungen für die Landeshauptstadt Klagenfurt. Zusätzlich verlangten die anhaltenden Hitzetage im Juni 2025 mit Spitzenwerten bis 37,9 °C (gemessen von GeoSphere Austria am 26. Juni 2025 um 14:30 Uhr MESZ) der Bauausführung einiges ab.



