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Seit Jänner 2025 saniert ein SWIETELSKY-Team den Kärntner-Ring-Hof, ein markantes Haus im ersten Wiener Bezirk, in dem u. a. die Ringstraßengalerien untergebracht waren. Schon im kommenden Dezember soll das Projekt – eine der größten Revitalisierungen im laufenden Betrieb in der Geschichte von SWIETELSKY – abgeschlossen sein. Herausforderungen gibt es dabei genug. Bauleiter Franz Heiling weiß, wie man diese meistert.

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Der Kärntner-Ring-Hof liegt nahe der Wiener Staatsoper. Er wurde nach einem Brand von Wilhelm Holzbauer und Georg Lippert von 1987 bis 1993 neu errichtet – als letzter Neubau am Ring. In das Haus zogen Büros, Wohnungen, Gastronomie und auch die noblen Ringstraßengalerien ein. 2024 kaufte JP Immobilien den Gebäudekomplex um 100 Mio. Euro, übrigens der größte Immo-Deal des Jahres. Im Jänner 2025 begann SWIETELSKY als Generalunternehmer, das Gebäude umfassend zu sanieren – im laufenden Betrieb wohlgemerkt. „Das Haus ist prestigeträchtig und sticht mit seiner eigenwilligen Fassade aus dem Ensemble der Ringstraßen-Gebäude heraus – so ein Auftrag erfüllt einen schon mit Stolz“, erklärt Franz Heiling, unser Bauleiter vor Ort.

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Anspruchsvolle Sanierung

Unter seinem Dach vereint das Haus sechs unterirdische und zehn oberirdische Geschoße. „Vom 1. UG bis zum 1. OG nehmen wir eine Totalsanierung vor, inklusive kompletter Entkernung, die restlichen Ebenen werden teilsaniert. Es wird auch von den benachbarten Gebäuden entkoppelt“, weiß Franz Heiling. Keine kleine Aufgabe also, in Spitzenzeiten sind bis zu 60 Mitarbeitende auf der Baustelle. Überraschungen sind dabei übrigens an der Tagesordnung. „Die Pläne aus den 1980ern sind per Hand gefertigt, und die Leitungen liegen nicht immer da, wo sie eingezeichnet wurden, da braucht es viel Flexibilität von unserer Seite“, lacht Heiling.

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Ziemlich straffer Zeitplan

Trotz der zahlreichen Unwägbarkeiten ist das SWIETELSKY-Team gut im Zeitplan und der ist durchaus sportlich: Im kommenden Dezember soll das revitalisierte Gebäude neu eröffnet werden. Der untere Bereich wird weiterhin ein Einkaufszentrum beherbergen, mit gänzlich neuer und zeitgemäßer Gestaltung – Gastronomie und Fitnesscenter inklusive. Das Gebäude soll außerdem zum Ring hin ein offeneres Gesicht bekommen – als ästhetisches Entree für das nächste Kapitel in der Geschichte des Hauses.