
200 Tonnen Last auf Stahl: Präzisionsarbeit im Friedrichstrakt
Die größte technische Herausforderung der letzten Wochen lag in der sogenannten „Einsäulenhalle“. Eine im Zweiten Weltkrieg beschädigte gotische Säule aus dem 15. Jahrhundert musste komplett ausgetauscht werden.
Dabei war höchste Ingenieurskunst gefragt: Während die beschädigte Säule entfernt und durch eine neue ersetzt wurde, musste die darüberliegende Last des Burggebäudes – mehr als 200 Tonnen – durch eine temporäre Stahlkonstruktion abgefangen werden.
Das Besondere an diesem statischen Kraftakt: Der Betrieb der steirischen Landesregierung lief währenddessen vollkommen ungestört weiter. Während im Erdgeschoss tonnenschwere Lasten auf Millimeterarbeit bewegt wurden, konnten der Landeshauptmann und sein Team in den darüberliegenden Stockwerken ihren Amtsgeschäften ohne Einschränkungen nachgehen. Anfang Dezember konnte dieser Kraftakt erfolgreich abgeschlossen werden.




















